Trend-Studie: Radio geht auf Vor-Corona-Niveau zurück

Sieben Stunden am Tag nutzen die Menschen hier bei uns Medien. Die meiste Zeit verbringen sie mit Bewegtbild, dahinter folgen Audio und Text. Die Reichweiten von Fernsehen und Radio liegen stabil an der Spitze, es wird aber immer mehr nicht-linear gestreamt. Das sind die wichtigsten Stichworte aus den ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends 2022.

Allerdings: Audio verliert gegenüber dem Vorjahr fünf Prozentpunkte, bleibt aber ein fester Bestandteil der täglichen Mediennutzung mit 80 Prozent Tagesreichweite. 2021 war allerdings auch ein außergewöhnlich gutes Jahr für die Gattung Audio gewesen. Die linearen Radioprogramme sind weiterhin die wichtigste Quelle für Audio-Inhalte, sie erreichen Mit 68 Prozent Tagesreichweite (nach 76 Prozent ein Jahr zuvor).

Unter 30-Jährige sind erstmals die Altersgruppe mit der höchsten Bewegtbildreichweite, sie verbringen immer mehr Zeit mit Videos und immer weniger mit Audios. Auch die Nutzungsdauer ist in dieser Gruppe gestiegen und nähert sich mit aktuell 194 Minuten immer mehr dem Bevölkerungsdurchschnitt von 214 Minuten an.

Gegenüber 2021 geht die Nutzungsdauer von Audio allerdings deutlich um 17 auf 152 Minuten zurück. Die meisten von ihnen hören zwar noch regelmäßig Radio, der Großteil der Zeit entfällt aber auf Angebote jenseits des Linearen. Neben den Streamingdiensten spielen zunehmend Podcasts und zeitversetze Radiobeiträge eine wichtige Rolle beim jungen Publikum.

Weitere Informationen unter https://www.ard-zdf-massenkommunikation.de/

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