Rundfunkgeschichte: Audio-History vom 17.09.

Die vier Mitglieder der Beatles treffen sich 1969 ein letztes Mal. John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr besprechen in London, wie sie künftig die Einnahmen aufteilen. Die Sitzung endet im Streit. Was damals niemand ahnt: Die Fab Four sollten nie wieder zur selben Zeit am selben Ort zusammentreffen.

Das Jahr 1969 ist rückblickend ein besonders trauriges Jahr im Werdegang der berühmtesten Band der Welt: Der letzte öffentliche Auftritt, das Konzert auf dem Dach des Apple-Studios, ist am 30. Januar 1969, die letzte gemeinsame Studioproduktion am 20. August 1969 und das letzte Foto-Shooting am 22. August 1969.

Zwei Jahre nach dem Tod ihres langjährigen Managers Brian Epstein driften die vier immer schneller auseinander, es gibt niemanden mehr, der sie zusammenhält. So verlässt John Lennon die Beatles, vereinbart aber, die Medien nicht zu informieren. Doch bei der Veröffentlichung seines ersten Soloalbums im April 1970 macht Paul McCartney seinen eigenen Ausstieg öffentlich. Lennons Reaktion war: „Mein Gott! Er bekommt den ganzen Ruhm dafür!“ Später schreibt er: „Ich habe die Band gegründet. Ich habe sie aufgelöst. So einfach ist das.“

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