IFA findet auch 2021 nicht wie geplant statt

Die IFA wird auch in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden. Die Hoffnung hat sich zerschlagen, ein Event organisieren zu können, bei der sich Aussteller und Besucher in den Berliner Messehallen unterm Funkturm treffen. Es fehlen die Rahmenbedingungen, um verlässlich planen zu können, so die Veranstalter Messe Berlin und die gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

Global agierende Unternehmen müssen mehrere Monate vor Veranstaltungsbeginn Entscheidungen treffen, aber die Pandemie macht dem einen Strich durch die Rechnung. „Marken und Hersteller aus der gesamten Technologiebranche äußerten (…) ihre Zuversicht, zur IFA 2021 nach Berlin kommen zu können”, sagt Kai Hillebrandt, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH. „Aktuell existieren jedoch zu viele Unwägbarkeiten. Eine Messeteilnahme lässt sich daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verantwortungsvoll planen.“

Die Konsequenz zu ziehen, sei nicht leicht gefallen, so Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin. „Für Industrie und Handel der Consumer und Home Electronics Branchen zählt die IFA zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres. Sie verbindet diese Branchen mit Fachbesuchern, Medien und Konsumenten wie keine andere Veranstaltung. Ohne jeglichen Zweifel haben deshalb Gesundheit und Planungssicherheit aller Beteiligten oberste Priorität.“ Die globale Pandemieeindämmung gehe nicht schnell genug. Ecknig nennt ausdrücklich die Impfprogramme und die Wiederaufnahme des internationalen Reiseverkehrs. „Angesichts dieser Entwicklung war diese schwierige und enttäuschende Entscheidung unvermeidbar.”

Für 2022 steht die IFA gemeinsam mit ihren Partnern aus Industrie, Handel und Medien nun in den Startlöchern für die Vorbereitungen „eines vollumfassenden Live-Events“ auf dem Berliner Messegelände. Die IFA 2022 findet vom 2. bis 6. September in Berlin statt.

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