Rundfunkgeschichte: Audio-History vom 20. Juli

Im Jahr 2001 wird die Version 1.0 von FLAC veröffentlicht. „FLAC?“ Viele werden fragen, was das denn ist. Die Abkürzung steht für „Free Lossless Audio Codec“, also übersetzt „verlustfreier Audio-Kodierer/-Dekodierer“. FLAC ist ein Codec zur verlustfreien Audiodatenkompression, der im Rahmen der Xiph.Org Foundation entwickelt wird. Los ging es im Jahr 2000, das Format wurde am 15. Januar 2001 festgelegt. Am 20. Juli 2001 wurde Version 1.0 veröffentlicht.

Im Gegensatz zu anderen Audiodatenkompressionsverfahren wie mp3 ist die Komprimierung bei FLAC verlustfrei, es gibt also keine Qualitätseinbußen. Dafür sind die komprimierten Dateien allerdings größer als bei mp3, nach Angaben der Entwickler erreicht FLAC durchschnittlich eine Komprimierung auf rund 50 Prozent der Ausgangsgröße. Eine Besonderheit ist, dass FLAC auch gestreamt werden kann.

Im Jahr 2004 wird FLAC zum Tagesgespräch, als die Band Metallica bekanntgibt, ihre Konzertmitschnitte künftig nicht nur im mp3-Format zu verkaufen, sondern für Musikliebhaber die Aufzeichnungen auch im FLAC-Format anzubieten.

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