Rundfunkgeschichte: Audio-History vom 12.06.

Der erste Podcast wird schon im Jahr 2000 veröffentlicht, noch unter dem Begriff „Audioblogging“. Den Begriff „Podcast“ erfindet Ben Hammersley 2004, unklar ist aber, an welchem Tag genau. Daher nehmen wir den 12. Juni 2005 als Stichtag – an diesem Tag wird nämlich der Begriff zum „Wort des Jahres“ des Oxford Dictionary ernannt. Ein Podcast enthält eine Serie von Mediendateien, also Audio- oder auch Video-Dateien, die man abonnieren kann, beispielsweise über einen rss-Feed.

Als Erfinder des Podcastings gelten Tristan Louis, der das Konzept im Jahr 2000 erstmals vorschlägt, und Dave Winer, der es als Erster umsetzte. Der ehemalige MTV-Moderator Adam Curry gilt auf Produzentenseite als Pionier des damals noch „Audioblogging“ genannten Verfahrens.

2005 springt Apple auf den Zug auf und verschafft dem Podcasting den Zugang zu einem Massenpublikum, da es die technische Möglichkeit in die bereits weit verbreitete Software iTunes integriert. Der tragbare Digital-Audio-Player iPod hat bereits für die Namensgebung Pate gestanden, denn das Wort „podcast“ setzt sich zusammen aus „pod“ und der Bezeichnung Broadcast.

In der Anfangszeit ist Podcasting nur etwas für eine kleine Gemeinschaft von Enthusiasten, erst langsam bilden sich themenorientierte Sendungen heraus. Schnell vertreten sind Musiksendungen. Auch Zeitungen und Zeitschriften bieten bald im Rahmen ihres Onlineangebots Podcasting an, mit aufgenommenen Sendungen und mit über Sprachsynthese vorgelesenen Artikeln.

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