Rundfunkgeschichte: Audio-History vom 07.09.

Ein Report des „Royal National Institute for Deaf People“ in Großbritannien lässt aufhorchen: Mehr als zwei Drittel der jungen Menschen, die regelmäßig MP3-Player benutzen, riskieren einen vorzeitigen Hörschaden, weil die Lautstärke zu hoch ist, warnt die Wohltätigkeitsorganisation am 7. September 2007. Die Untersuchungen der haben ergeben, dass zwei Drittel der MP3-Nutzen Musik mit einer Lautstärke von über 85 Dezibel hören. Das entspricht dem Lärm eines lauten Weckers aus nächster Nähe.

Das Königliche Nationale Institut bezeichnet die Ergebnisse als alarmierend, da im Jahr zuvor acht Millionen MP3-Player in Großbritannien verkauft worden sind. Von den Herstellern fordert die Organisation „klare und deutliche Warnhinweise auf den Verpackungen anzubringen“.

Eine Lösung könnten Kopfhörer sein, die Umgebungsgeräusche herausfiltern, so die Experten. Filter blenden Hintergrundgeräusche aus und verringern die Notwendigkeit, die Lautstärke zu erhöhen.

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